Unser Bürgermeisterkandidat


„Ich möchte Bürgermeister

von Satteins werden.“

 

Gert Mayer ist derzeit Fachgruppen-Geschäftsführer bei der Vorarlberger Wirtschaftskammer. Was bewegt ihn, was qualifiziert ihn, um Bürgermeister von Satteins zu werden?

Andere Gemeinden suchen verzweifelt nach Kandidaten. Sie bewerben sich mit Freude um das Amt, warum?
Ich wohne in einer wunderbaren Gemeinde. Mein Ziel ist, sie auch weiterhin so lebenswert zu gestalten. Als Interessensvertreter in der Wirtschaftskammer bin ich gewohnt, die Interessen von vielen Leuten zu vertreten. Das macht mir Freude.

Was für einen beruflichen Hintergrund haben Sie, wie war ihr Werdegang?
Als junger Mensch war für mich immer klar, dass ich Elektriker werde, deshalb habe ich eine Lehre gemacht. Bald habe ich gemerkt, dass man noch mehr braucht und die Werkmeisterschule der industriellen Elektronik gemacht und war dann eingefleischter Techniker. Irgendwann kam der Vertriebsleiter und sagte: „Gert, du kannst gut mit Menschen, komm doch in den Vertrieb.“ Dort habe ich mich sehr wohl gefühlt. Irgendwann hat mich dann der Ehrgeiz gepackt, und ich habe berufsbegleitend BWL studiert. Nach dem Abschluss konnte ich in einem Betrieb in der Ostschweiz als Vertriebs- und Marketingleiter anfangen und war dort viele Jahre tätig. Mit 50 wollte ich dann aber wieder nach Vorarlberg wechseln. Ich wollte meine Erfahrung und mein Knowhow weitergeben. So kam ich zur Wirtschaftskammer, wo ich auch viel mit Lehrlingen zu tun habe. Die Unternehmerinnen und Unternehmer schätzen vor allem auch meinen technischen Hintergrund.

Welche Ihrer beruflichen Kompetenzen qualifizieren Sie für das Bürgermeister-Amt?
Das ist sicherlich erst einmal meine soziale Kompetenz. Ich bin es gewohnt, Personal zu führen. Mit vielen meiner ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbindet mich heute noch ein freundschaftliches Verhältnis. Davon kann ich als Bürgermeister sicher profitieren, nicht nur was den Umgang mit den Gemeindeangestellten angeht, sondern mit allen Menschen.
Eine weitere Stärke ist, dass ich neuen Situationen mit Besonnenheit begegne. Ich lasse mich nicht überrumpeln, schau mir das Ganze an, gehe auf die Leute zu und lasse mir auch etwas erklären. Ich bin nicht beratungsresistent. Wenn ich mir dann aber eine Meinung gebildet habe, vertrete ich die auch.

Von Ihrem Wohnort aus haben Sie einen schönen Blick auf Satteins. Was bedeutet Satteins für Sie?
Satteins ist lebenswert. Es ist nicht selbstverständlich, dass so eine kleine Gemeinde eine so tolle Infrastruktur hat: Ärzte, Polizei, Spielgruppe, Kindergarten, Volksschule, Mittelschule – es ist einfach großartig, was unser Dorf alles bietet. Und wir leben mitten in der Natur. Man braucht kein Auto. Man geht einfach zur Tür hinaus und ist sofort im Naherholungsgebiet. Das macht Satteins aus.

Was dürfen sich die Satteinserinnen und Satteinser von einem Bürgermeister Gert Mayer erwarten? Was ist Ihnen wichtig?
Grundsätzlich finde ich den Weg, den die Gemeindevertretung in den letzten Jahren gegangen ist, gut. Es wurde gute Basisarbeit geleistet. Diesen Weg möchte ich kontinuierlich weiterführen. Für die Zukunft müssen wir schauen, dass wir den Spagat zwischen Umwelt und Wirtschaft schaffen, dass wir die Interessen zusammenbekommen. Ohne Wachstum kommen wir nicht weiter. Die Wirtschaft braucht Infrastruktur. Genauso müssen wir aber schauen, dass unsere Umwelt nachhaltig erhalten bleibt. Deshalb setze ich mir als Ziel die e5-Gemeinde. Ich möchte unsere Gemeinde in dieses Projekt hineinbringen. Nachhaltigkeit ist das Wichtigste im Leben. Das muss jedem Menschen bewusst werden.

Was brauchen Sie, um ein guter Bürgermeister zu sein?
Ganz klar: Ein gutes Team. Gerade als Neueinsteiger kann ich viele Dinge noch nicht wissen. Deshalb bin ich froh, dass ich mich auf die langjährige Vizebürgermeisterin Doris „Putzi“ Amann in jeder Hinsicht verlassen kann. Sie ist gut vernetzt im Dorf und hat viel Erfahrung in der Gemeindepolitik. Und ich freue mich, dass ein motiviertes Team hinter uns steht. „Alte Hasen“ der Gemeindevertretung ebenso wie neue Gesichter, die frischen Schwung in die Gemeinde bringen. Die Zusammenarbeit macht mir jetzt schon große Freude.

Noch ein Blick auf Ihr Privatleben. Familie, Hobbys, … was macht der Privatmensch Gert Mayer gerne?
Hobbys sind natürlich Skifahren und Wandern, also Bewegung in der Natur. Mit meiner Frau Kornelia bewirtschafte ich einen großen Garten. Das ist manchmal sehr anstrengend. Aber die eigene Ernte macht die Rückenschmerzen dann wieder wett. Meine drei Jungs sind sehr sportlich, ich unterstütze sie in jeder Hinsicht: Ob Elias, 17, der Leistungssportler ist und ideale Trainingsbedingungen braucht, Noah, 15, der sich für die HTL entschieden hat und dem ich helfe, Techniker zu werden, oder Lukas, der kein Leistungssportler mehr ist und dafür jetzt viel bessere Schulnoten hat. Das zeigt: Das Leben ist ein Weg und es gibt immer wieder Abzweigungen.

Vielen Dank für das Gespräch.

Gert Mayer
Bürgermeister-Kandidat
Jahrgang 1965
verheiratet mit Kornelia Wiederin
drei Söhne (17, 15, 13 Jahre)
Betriebswirt, Fachgruppen-Geschäftsführer in der Vorarlberger Wirtschaftskammer
www.satteinser-dorfteam.at


Download
Broschüre "Ein Dorf. Ein Team", 19.2.2020
BroschüreDorfeam19-2-2020.pdf
Adobe Acrobat Dokument 568.6 KB

WAS TUT SICH IN SATTEINS TUT SICH WAS